Nasenkorrektur

Die Nase ist die markanteste und auffälligste Erhebung im Gesicht und bestimmt ganz entscheidend unser Aussehen. Gleichzeitig ist sie Atmungs- und Sinnesorgan. Schon Änderungen der Nasenform um wenige Millimeter können den gesamten Gesichtsausdruck und die Wirkung auf andere Menschen verändern. 

Eine operative Korrektur (Rhinoplastik) sollte deshalb immer so erfolgen, dass das Gesamtbild des Gesichtes und damit seine Wirkung erhalten bleibt. Deswegen kann es auch keine „Einheitsnase" geben, ebenso müssen unrealistische Wünsche des Patienten zum Aussehen der Nase von uns abgelehnt werden. 

Aus diesem Grund müssen Formveränderungen sorgfältig geplant und ausführlich besprochen werden.

Operationstechnik

Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Über einen Schnitt im Bereich des Nasensteges zwischen den Nasenlöchern(„offene Rhinoplastik") oder über einen Schnitt im Bereich der Nasenlöcher im Nasen-inneren („geschlossene Rhinoplastik") erfolgt die Korrektur des knorpeligen und des knöchernen Nasen-beines, der Flügelknorpel im Bereich der Nasenspitze und ggf. der Nasenscheidewand. Damit wird sicher-gestellt, dass bei einer Korrektur der äußeren Nase eine Berücksichtigung und ggf. gleichzeitig eine Verbesserung der Nasenfunktion erfolgt.

Komplikationen

Neben den allgemeinen Komplikationen einer Operation stehen vor allem die Blutergüsse im Bereich der Augen im Vordergrund, die sich nach 1-2 Wochen zurückbilden. Wegen der Infektionsmöglichkeit bestehen für das operative Ergebnis notwendige Transplantate aus körpereigenem Knorpel oder Knochen (Ohrmuschel oder Rippen). Das endgültige Resultat einer Nasenoperation ist erst nach mehreren Monaten beurteilbar! Dann noch bestehende kleinere Unregelmäßigkeiten oder Asymmetrien können dann in Lokalanästhesie behoben werden. 

Ein stationärer Aufenthalt ist in der Regel nicht notwendig. Sport sollte erst dann wieder betrieben werden, wenn die Nasenatmung ungehindert auch unter Belastung möglich ist.