Schamlippenkorrektur

Bei Frauen kann es hormonbedingt, anlagebedingt, nach mehreren Geburten oder altersbedingt zu einer Vergrößerung der äußeren und inneren Schamlippen kommen, was ästhetisch störend sein und zu hygienischen Problemen führen kann. Auch eine Beeinträchtigung des Geschlechtsverkehrs kann damit einhergehen. Idealerweise sollten die äußeren Schamlippen straff sein und die inneren Schamlippen bedecken. So können Scheideninfektionen vermieden werden.

Operation

Mit einer speziellen Schnittführung kann in Lokalanästhesie die überschüssige Haut an den inneren und/oder den äußeren Schamlippen entfernt werden.

Komplikationen

Die Operation kann zu mäßigen Schmerzen im Intimbereich führen, neben Blut-erguss, Nachblutung und Wundheilungsstörung besteht vor allem die Gefahr einer Infektion. Deshalb müssen Antibiotika für 5-6 Tage eingenommen werden. Selten kann es an den operierten Schamlippen zu narbigen Verhärtungen oder Verziehungen kommen, die den Geschlechtsverkehr erschweren.