Angeborene Handfehbildungen

Zusätzliche Finger, zusammengewachsene Finger, fehlende oder unvollständig ausgebildete Knochen führen zu einer Funktionseinschränkung der Hand. Bei diesen relativ seltenen Erkrankungen ist neben einem ausgeklügelten Therapieplan vor allem der Zeitpunkt einer notwendigen Operation(-en) entscheidend.

Die häufigste und einfachste Fehlbildung bei Kindern an der Hand ist der unbewegliche Daumen am Endglied („Pollex rigidus"), der mit einer einfachen und ambulanten Operation in Vollnarkose beseitigt werden kann. Dies sollte so früh wie möglich erfolgen, um einen optimalen Behandlungserfolg zu sichern.